Spielsucht

Es gibt Menschen, die vom Spielen abhängig werden. Das passiert vor allem bei Glücksspielen: Spielautomaten, Karten- und Würfelspielen, Casinospielen, Lotto, Wettspielen im Internet. Spiele, bei denen um Geld gespielt oder gewettet wird, sind riskant für das Entstehen einer Abhängigkeit.

Weist eine Person mehrere der folgenden Merkmale auf, kann das ein Hinweis auf ein problematisches oder sogar abhängiges Spielverhalten sein:
• ein starker Drang – wie ein Zwang – zu spielen;
• man wird unruhig, wenn man nicht spielen kann;
• man spielt länger und verliert mehr Geld als geplant;
• andere Dinge wie Hobbys oder interessieren einen nicht mehr;
• es sammeln sich Schulden an und man bekommt Probleme in der Familie, der Arbeit, der Schule oder Lehre;
• man ist nicht imstande, das Spielen aus eigenem Willen zu unterbrechen oder nicht zu spielen.
Bei den oben genannten Merkmalen wird das Spielverhalten allerdings oft falsch interpretiert, ob von Familienangehörigen, Verwandten, Freundinnen und Freunden, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen und sogar Ehepartnerinnen und Ehepartnern.

Sie denken fälschlicherweise, dass die betroffene Person einen schwachen Willen hat oder egoistisch ist. Aus diesem Missverständnis können zusätzliche Konflikte entstehen. Um Missverständnisse und zusätzliche Konflikte in der Familie zu vermeiden, können sich Eltern Unterstützung von außerhalb der Familie holen.

In einer Beratungsstelle erfahren Sie, was Sie tun können, wenn Ihr Kind ein problematisches oder sogar abhängiges Spielverhalten zeigt. Und Sie bekommen einen Überblick, welche Möglichkeiten der Behandlung es für Ihr Kind gibt.

Professionelle Hilfe in Form von Beratung und Behandlung ist wichtig.